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Notre-Dame von Orcival
Puy-de-Dôme

Notre-Dame von Orcival <br />Puy-de-Dôme
Publié par: Editions Lieux Dits

Veröffentlichung : 1998
Format :  21 X 29,7 cm
52 Seiten
130 Bilder

Kollection Images du Patrimoine

ISBN : 9782905554130

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Die Basilika Notre-Dame, eine der romanischen Hauptkirchen der Auvergne

Orcival ist ein kleines Dorf im Gehirgsstock der Monts Dore, etwa dreißig Kilometer von Clermont-ferrand entfernt, in welchem seit über tausend Jahren die Jungfrau verehrt wird. Die Basilika Notre-Dame, einstmals Sprengel- und hernach Stiftskirche gehört wie auch die Kirchen von Saint-Nectaire, Saint-Saturnin, Saint-Austremoine in Issoire und Notre-Dame-du Port in Clermont-Ferrand in die Familie der romanischen Hauptkirchen der Auvergne.

 Eine thronende Jungfrau aus romanischer Zeit

In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet, verdankt diese Kirche ihre bemerkenswerte Nüchternheit und Reinheit des Volumens den bewährten Bautechniken, welche haupsächlich dem Münster der Jahrtausendwende in Clermont entlehnt sind. Das ans Lavagestein errichtete Bauwerk wurde bereits 1840 anerkannt und in die erste liste der Baudenkmäler geschützten.

Bauplastische Schmuck und bemerkenswerte Kapitelle

Der nicht von der Hand zu weisende Bezug der Kapitelle in der Kirche Notre-Dame von Orcival zur antiken korinthischen Ordnung ist sicherlich durch die beiden naheliegenden wichtigen gallo-römischen Stätten, den Merkurtempel auf der Höhe des Puy-de-Döme und die Thermen in Mont-Dore erklärbar. Von der ehrfürchtigen Kopie bis zur Befreiung im reinsten « Romanisch », ist die Arbeit der Steinmetzen in all den Abweichungen vom älteren Vorbild bemerkenswert.

 Prozession in der Wallfahrtkirche Orcival

Große Verehrung findet in Orcival eine thronende Jungfrau aus romanischer Zeit. Dieses hieratische, in Nußbaum gearbeitete und mit Silber und Goldsilber bedeckte Standbild verkörpert, über das Mutterbild hinaus, die theologische Anschauung des « Thrones der Weisheit » des Mittelalters. Am Himmelfahrtstag werden die Jungfrau and das Christuskind, mit Kronen und Gewändern geschmückt, im Prozessionszug mitgeführt. Dergestalt setzen die Gläubigen in jedem Jahr die Wallfahrtstradition des Mittelalters fort.

 

Inventaire du patrimoine, région Auvergne

Text : Laurence Cabrero-Ravel, Brigitte Ceroni, Bénédicte Renaud
Photos : Roger Choplain, Roland Maston
Übersetzung : Annette Wendt
Dokumentation: Maryse Durin

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